Tipps und Tricks aus erster Hand

Guter Rat muss nicht immer teuer sein.

Er kann sogar helfen, bares Geld zu sparen!

Sie vertrauen Ihrem Motor? Gut. Aber nicht ohne Ölkontrolle!

Genügend Schmierstoff ist für Ihren Motor lebenswichtig. Ein niedriger Ölstand kann zu erhöhtem Verschleiß und Motorschäden führen. Regelmäßige Kontrolle, der rechtzeitige Austausch und die Wahl des richtigen Öles sind daher unverzichtbar. Obacht: Auch ein zu hoher Ölstand kann schaden! Höherer Reibungsverlust verursacht höheren Kraftstoffverbrauch, zusätzlich verbranntes Öl belastet die Umwelt.

Die Experten der Kfz-Innung bestätigen, dass der Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeuges dank Verwendung vollsynthetischer Leichtlauföle um bis zu fünf Prozent gesenkt werden kann. Zwar ist diese Variante etwas teurer als das konventionelle Mineralöl, doch das macht sich durch den geringeren Kraftstoffverbrauch in der Regel bezahlt. Darüber hinaus bleibt vollsynthetisches Öl auch bei niedrigen Temperaturen dünnflüssig, was optimale Schmierung beim Kaltstart und auf Kurzstrecken gewährleistet.


Sparen Sie am richtigen Ende: Senken Sie den Spritverbrauch!

Mit einer ökonomischen Fahrweise kommen Sie günstiger und umweltschonender ans Ziel – und das hat rein gar nichts mit Schneckentempo zu tun. Wenn Sie ein paar einfache Tipps beherzigen, senken Sie Verbrauch und Schadstoff-Ausstoß um bis zu 25 Prozent.

  • Ein Motor kann nur sparsam laufen, wenn er technisch in Schuss und optimal eingestellt ist. Regelmäßige Wartung beugt unter anderem einem verdreckten Luftfilter vor, vollsynthetische Leichtlauföle senken den Verbrauch zusätzlich.
  • Richtiger Reifendruck sorgt für geringen Rollwiderstand. 0,1 bis 0,3 Bar mehr Druck schaden nicht – aber achten Sie unbedingt darauf, dass der empfohlene Reifendruck bei voller Zuladung nicht überschritten wird.
  • 100 kg weniger Gewicht entsprechen rund einem Liter weniger Verbrauch. Dachträger, Aufbauten und Heckträger, die nicht benutzt werden, sind unnötiger Ballast.
  • Sitzheizung und Klimaanlage sind wahre Strom- und ergo Spritfresser und sollten nicht gewohnheitsmäßig eingeschaltet sein.
  • Warten Sie nach dem Starten des Motors nicht mit dem Losfahren, das kostet unnötig Sprit und schadet der Umwelt. Ihr Motor wird unter Last schneller warm.
  • Schalten Sie frühzeitig in einen höheren Gang und bewegen Sie sich im Stadtverkehr möglichst ohne größere Beschleunigungsvorgänge. Hochschalten kann man bereits bei ca. 2000 Umdrehungen.
  • Ein Motor, der nicht läuft, verbraucht nichts. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste mal an einer roten Ampel warten.

Was Sie über das richtige Heizen und Lüften wissen sollten.

Wenn sich im Wohnmobil oder Caravan über die Wintermonate feuchte Stellen und Stockflecken zeigen – etwa an den Innenseiten der Außenwände oder in den Schränken - besteht Handlungsbedarf, um Schimmelbildung abzuwenden. Die Feuchtigkeit kommt (von wenigen Ausnahmen abgesehen) in der Regel von Innen, aus der Raumluft.

Kühlt stark mit Wasserdampf angereicherte Luft ab und erreicht dabei die so genannte Sättigungsgrenze, gibt sie einen Teil des Wassers in Form von Kondensat ab. Dies geschieht an Stellen mit der geringsten Oberflächentemperatur: an Aufbaudecken an der Außenwand, am Übergang von Aufbauwand zu Dach und an den Fenstern, Stichwort "Kältebrücken".

In mäßig gelüfteten Aufbauten sollte die Oberflächentemperatur der Wände 15 bis 17 Grad Celsius nicht unterschreiten. Das erfordert eine Raumlufttemperatur von etwa 18 Grad Celsius. Die Wassermengen, die bei normaler Nutzung in einem Wohnmobil oder Caravan freigesetzt und von der Luft aufgenommen werden, sind erheblich. Im Schlaf gibt ein Erwachsener pro Nacht über Haut und Atem rund einen Liter Wasser ab. Außerdem wird die Luft bei Kochvorgängen, beim Geschirrspülen, Duschen und Waschen mit Wasserdampf angereichert. Dieser Dampf muss durch ausreichendes Lüften regelmäßig abgeführt werden.

Die nachstehenden Empfehlungen sollen helfen, unter Berücksichtigung der technisch-physikalischen sowie hygienischen Anforderungen energiesparend zu heizen und zu lüften.

  • Heizen Sie den Aufbau ausreichend und vor allem möglichst kontinuierlich. Bei längerer Nichtbenutzung die Polster aufstellen, Möbelklappen öffnen und gegebenenfalls einen Raum-Entfeuchter aufstellen.
  • Unterbinden Sie die Luftzirkulation an den Außenwänden der Schränke nicht, also keine Luftschlitze mit Wäsche oder ähnlichem verdecken.
  • Halten Sie den Übergang zum Führerhaus möglichst geschlossen, zum Beispiel mit einem Thermovorhang. Sonst dringt mit der wärmeren Luft aus dem Aufbau zu viel Feuchtigkeit in das Fahrerhaus ein, die beim Abkühlen der Luft dann zum Teil als Kondensat ausfällt. Die Lufterwärmung im Raum sorgt nämlich für ein Sinken der relativen Luftfeuchte, die Wasseraufnahme der Luft wird so gesteigert.
  • Schenken Sie der Aufbau- und Fahrerhauslüftung besondere Aufmerksamkeit. Sie dient nicht nur dem Austausch verbrauchter Luft, sondern auch der Abführung von Wasserdampf. Die abzuführende Wasserdampfmenge beträgt – je nach Größe des Aufbaus und Nutzungsumfang – fünf bis 14 Liter!
  • Lüften Sie bedarfsgerecht und dennoch energiebewusst. Der Verlust von Heizenergie sollte im Sinne gesunder raumklimatischer Verhältnisse und der Vermeidung Feuchtigkeitsschäden hingenommen werden. Am wenigsten Verlust entsteht bei kurzem, intensiven Lüften. Sie sollten deshalb Dachluken, Fenster und Tür kurzfristig weit öffnen und nach Möglichkeit Durchzug schaffen. Nach etwa zehn Minuten ist die verbrauchte, feuchte Raumluft durch trockene Frischluft ersetzt, die nach Erwärmung wieder zusätzlichen Wasserdampf aufnehmen kann. Der Vorteil dieser "Stoßlüftung" ist, dass mit der verbrauchten Luft nur die darin enthaltene Wärme entweicht, die in Wänden und Einrichtung gespeicherte Wärme hingegen erhalten bleibt. Eine "Stoßlüftung" sollte bei Nutzung des Wohnmobiles oder Caravans mehrmals täglich wiederholt werden.
  • Vermeiden Sie Dauerlüften während der Heizperiode. Offene Fenster verursachen ein Mehrfaches an Wärmeverlust gegenüber einer "Stoßlüftung".
  • Drehen Sie beim Lüften die Heizung zurück. Aber Vorsicht bei Frost! Ein Abdrehen der Heizung darf nur bei einer kurzen Stoßlüftung erfolgen, sonst besteht die Gefahr, dass das Wasser einfriert.
  • Größere Wasserdampfmengen, wie sie beim Kochen oder Duschen entstehen, sollten umgehend nach Außen abgeführt werden.

Unterwegs mit eigenem Wasser: das sollten Sie beachten.

Alljährlich im Frühling ist es an der Zeit, die Wasseranlage im Wohnmobil oder Caravan auf Vordermann zu bringen. Tanks und Leitungen verschmutzen im Laufe des Jahres. In einem schmutzigen System altert das Wasser schneller und wird schlecht. Darüber hinaus können durch verschmutze Schläuche an Zapfstellen Bakterien und Krankheitserreger in das System gelangt sein; Ihr besonderes Augenmerk sollten Sie in diesem Zusammenhang auf den Boiler richten.

Durch zu lange Verweildauer von Restwasser haben sich an den Innenwänden von Tanks und Leitungen Algen und Bakterienkulturen gebildet. Eine gründliche Reinigung des Systems mit handelsüblichen Reinigern schafft Abhilfe.

  • Tank mit Reinigerlösung laut Hersteller füllen und die Pumpe einschalten. Alle Wasserhähne kurz aufdrehen, bis Reinigungsflüssigkeit austritt (auch der Boiler ist gefüllt!). Nun die Pumpe abschalten und alle Hähne wieder öffnen.
  • Über Nacht das System befüllt lassen, damit der Reiniger wirken kann.
  • Am nächsten Tag das System auch durch die Wasserleitungen entleeren, damit die Leitungen durchgespült werden.

Nach dem Spülen des Systems sollte die Anlage noch desinfiziert werden, damit eine Wiederverkeimung verhindert wird. Denken Sie daran, nach dem Ende der Einwirkzeit des Desinfektionsmittels das System komplett zu entleeren und anschließend gründlich mit Leitungswasser zu spülen.

Vorsorge im Urlaub

  • Benutzen Sie nach Möglichkeit einen eigenen Wasserschlauch zum Befüllen. Vorhandene Schläuche bergen immer die Möglichkeit einer Beeinträchtigung der Wasserqualität.
  • Damit sich keine neuen Keime und Bakterien bilden können, ist es ratsam, dem Trinkwasser möglichst bei jeder Befüllung Entkeimungsmittel beizufügen.